Die Brücken von Köln
Quelle: Wikipedia
Mülheim war bis 1927 durch eine Schiffbrücke – ähnlich der Deutzer Schiffbrücke – mit dem linksrheinischen Ufer verbunden.
Die Stadt Köln hatte sich mit dem Eingemeindungsvertrag mit der Stadt Mülheim am 1. April 1914 zum Bau einer festen Brücke verpflichtet. Aufgrund des Ersten Weltkriegs und der Inflationszeit wurden erste Schritte zur Realisierung erst sehr viel später unternommen.
Die Mülheimer Brücke ist eine Hängebrücke über den RheinKölner Stadtteile Mülheim und Riehl. Sie wurde als erste Brücke im Kölner Brückengrün gestrichen. und verbindet die
Die Leverkusener Autobahnbrücke ist die Überführung der A 1 und damit des nördlichen Kölner Autobahnrings über den Rhein.
Am linken Rheinufer befindet sich der Kölner Stadtteil Merkenich, am rechten Rheinufer liegt Leverkusen-Wiesdorf. Da sich die Stadtgrenze in der Strommitte befindet, liegt die Brücke zur Hälfte auf Kölner Stadtgebiet und wird üblicherweise als nördlichste der acht Kölner Rheinbrücken gezählt.
Die Brücke wurde ab 1962 errichtet und am 5. Juli 1965 eröffnet. Die Länge der stählernen Strombrücke beträgt 687,32 m, bei Stützweiten von 97,40 m in den beiden Randfeldern, 106,26 m bei den ersten Innenfeldern und 280 m im Stromfeld. Die Nutzbreite ist 37,1 m. Der Überbau besteht in Querrichtung aus einem zweizelligen Hohlkasten, der in der Mittelachse über insgesamt acht Seilen abgespannt ist. Das Bauwerk trägt sechs Fahrspuren der Autobahn und beidseitig einen Rad- und Fußweg.
Die Rheinbrücke Köln-Rodenkirchen ist eine 567 Meter lange Hängebrücke, die bei Rodenkirchen als Teil der Bundesautobahn 4 den Rhein überspannt und die links- und rechtsrheinischen Abschnitte des Kölner Autobahnrings verbindet.
Besondere Merkmale sind die monumentale Torsituation am Naturstein-Brückenkopf, Schlankheit der horizontalen Versteifungsträger, Spannungsverhältnis zwischen den Trägern und den sie einrahmenden portalartigen Pylonen.
Die Severinsbrücke, 1959 erster vollständiger Brückenneubau nach dem Zweiten Weltkrieg in Köln, verbindet als Schrägseilbrücke das Severinsviertel über den Rhein und den Rheinauhafen mit dem rechtsrheinischen Stadtteil Köln-Deutz.
Der 1956 von der Stadt beschlossene Generalverkehrsplan sah aufbauend auf dem schon vor dem Kriege begonnenen Nord-Süd-Durchbruch, der heutigen Nord-Süd-Fahrt, zwei neu zu planende und zu bauende Rheinbrücken vor. Die Severinsbrücke war nach dem Wiederaufbau oder Neubau von fünf Kölner Rheinbrücken der erste neue Brückenstandort.
Die Südbrücke ist eine Brücke über den Rhein in Köln. Auf der linken Rheinseite bildet sie die Grenze zwischen der Kölner Innenstadt und Köln-Bayenthal, auf der rechten Rheinseite zwischen Köln-Deutz und Köln-Poll.
Die zweigleisige Südbrücke dient dem Eisenbahnverkehr, Fußgängern und Fahrradfahrern. Seit ihrer Erbauung wird sie überwiegend durch Güterverkehr in Anspruch genommen. Vor dem Umbau des Bahnhofs Köln Messe/Deutz wurde auch eine ICE-Linie planmäßig über die Brücke geführt
Die Zoobrücke in Köln ist eine Brücke über den Rhein. Sie verbindet als Teil der B 55a die Innere Kanalstraße - eine Ringstraße durch den inneren Grüngürtel und vormaligen preußischen Festungsring Köln - mit dem rechtsrheinischen Autobahnnetz. Die Brücke bietet je Fahrtrichtung drei Spuren für den Autoverkehr, einen Radweg und einen Fußweg.
Die Zoobrücke ist weltweit die am weitesten gespannte Kastenträgerbrücke mit nur einem einzigen Hauptlager. Der Brückenpfeiler steht asymmetrisch nahe dem rechtsrheinischen Ufer. Von dort überspannt der Brückenkörper 259 Meter bis zu den beiden schlanken Stützen auf der unteren linksrheinischen Uferpromenade.
Die Brücke wird von zwei 4,5 Meter breiten Hohlkästen („zweizellig“) getragen, auf denen die selbsttragende Fahrbahn aufliegt. Über dem Brückenpfeiler hat das Profil der Hohlkörper mit 10 Meter die größte Höhe (Minimum 3 Meter). 29 Schotte teilen 28 Kästen ab. Die Wände der Hohlkörper sind wie im Flugzeugbau durch schmale Blechstege gegen Beulen versteift. Bedingt durch diesen Leichtbau schwingt die Brücke stark.
Die Zoobrücke kostete etwa 34 Millionen DM. Die Länge der Stahlkonstruktion beträgt 597 Meter bei einer Breite von 33 Metern.


