Quelle: Wikipedia
Der Drachenfels ist ein Berg im Siebengebirge am Rhein zwischen Königswinter und Bad Honnef. Er ist mit einer Höhe von 321 m ü. NN selbst für das Siebengebirge nur ein
mittelgroßer Berg, jedoch aufgrund seiner markanten Erscheinung über dem Rheintal, der Ruine der Burg Drachenfels auf seinem Gipfel und seiner frühen touristischen Erschließung der bekannteste.
Er entstand als Vulkandom und ist eine so genannte Quellkuppe. Bei dieser Art des Vulkanismus kann aufsteigendes Magma nicht die Erdoberfläche durchbrechen und erstarrt darunter.
Am Hang über der Stadt Königswinter befindet sich das Schloss Drachenburg. Schon aus römischer Zeit sind Steinbrüche (Quarztrachyt) am Drachenfels belegt. Besonders im Mittelalter war der
Drachenfels-Trachyt rheinabwärts ein viel verwendeter Baustein. Der Abbau wurde erst 1836 durch Teilankauf durch die preußische Regierung gestoppt. Dies wird fälschlicherweise häufig als die
erste staatliche Naturschutzmaßnahme bezeichnet (der Bamberger Hain wurde zum Beispiel bereits 1824 unter staatlichen Schutz gestellt).


